Tag 1: Ankunft

Wir versammelten uns auf dem Roten Platz und gingen anschliessend unseren Segen in der Kirche abholen. Nach der Kirche gingen wir zurück zum Roten Platz und machten ein Chi ei ei, Chi ei o. Danach verabschiedeten sich die Kinder von den Eltern, und wir machten uns auf den Weg nach Brigels.

Zwei Stunden später, in Brigels angekommen, begannen alle fleissig, sich einzurichten. Am Nachmittag suchten wir im Dorf (OL) nach Freunden von Kurt, da sie seine Botschaft erhalten hatten. Nach dem OL gab es zum Znacht Fajitas :).

Nach dem Znacht schauten wir die Botschaft von Kurt an. Leider waren es Koordinaten, die wir nicht verstanden. Also hatten wir Kartenkunde, um die Karten und den Kompass richtig zu verstehen.

Danach hiess es schon: Guet Nacht :-)

Tag 2: Kurt wird gefunden

Am Morgen packten wir gemeinsam unsere Rucksäcke und machten uns auf die Suche nach „Kurt“. Nach einer rund dreistündigen Wanderung (Scharwanderung) erreichten wir einen Spielplatz – dort lag Kurt, sehr zur Freude der Kinder. Gemeinsam genossen wir unser Zmittag und stärkten uns für den weiteren Weg.

Am Nachmittag wanderten wir weiter zum Lac de Breil. Um 15:30 Uhr kamen wir nach einer langen, aber schönen Wanderung müde und zufrieden im Lagerhaus an. Später gab es ein feines Znacht mit Bratwurst und Servelat.

Am Abend stand ein wichtiges Thema im Mittelpunkt: Suchtprävention. Da Kurt mit verschiedenen Süchten zu kämpfen hat, gestalteten wir drei Posten zu Alkoholsucht, Rauchsucht und Handysucht. Die Kinder arbeiteten in Gruppen, setzten sich aktiv mit den Themen auseinander und drehten kurze Videos, die wir später alle gemeinsam anschauten – begleitet von einem leckeren Panna Cotta.

Ein ereignisreicher Tag ging zu Ende – Guet Nacht!

Tag 3: Werwölfe sind hier

Am Morgen gab es für die Kinder einen gemeinsamen Brunch. Nach dem Essen spielten wir eine Runde Werwölfe und warteten auf den angeblichen Bus. Plötzlich kam das Gugsimeitli dazu und warnte uns vor den Werwölfen. Anschliessend gab es eine kleine Stärkung.

Am späteren Nachmittag trainierten wir mit einem Bewegungsspiel, um uns – spielerisch – gegen die Werwölfe „zu verteidigen“.

Zum Abendessen gab es Pizza :) mit Salat ;). Nach dem Essen wollten wir natürlich herausfinden, wer von uns am besten „die nicht werwölfe“ gegen die Werwölfe kämpfen könnte. Dafür spielten wir ein Rekordspiel, bei dem die Teams verschiedene Disziplinen meistern und eigene Rekorde aufstellen konnten.

Gute Nacht :).

Tag 4: Meitli gäge Buebä

Am Morgen fand der Alte nichts im Lagerhaus, deshalb haben wir es gemeinsam beschriftet und die Lagerregeln aufgestellt. Zusätzlich bereiteten wir das WC‑Büechli vor und machten eine Tischdekoration. Zum Zmittag gab es Züri‑Gschnätzlets. Am Nachmittag mussten wir in einer Staffete herausfinden, ob sich die Meitli oder die Buebä besser gegen die Werwölfe wehren könnten. Zum Znacht gab es Gnocchi. Am Abend versuchten wir den Streit zwischen Meitli und Buebä zu schlichten. Dafür machten wir zuerst Vertrauensübungen und anschliessend spielten wir ein Völk. Guet Nacht :).

Tag 5: Die Hexe und ihre Tränke

Heute starteten wir mit einer kleinen Herausforderung: Die Hexe war sich nicht mehr sicher, welcher ihrer Tränke heilend wirkt und welcher gefährlich ist. In einem spannenden Schmuggelspiel sammelten die Kinder Hinweise, um herauszufinden, welcher Trank sicher wäre. Trotz aller gefundenen Informationen wollte am Ende niemand den Trank probieren – sicher ist sicher.

Zum Mittagessen gab es Reis mit Fischstäbchen.

Am Nachmittag waren die Kinder im Einsatz: In einem lebhaften Chaosspiel mussten sie verschiedene Zutaten für neue Zaubertränke sammeln. Anschliessend brauten die Kinder den Trank.

Am Abend fand ein Postenlauf statt, bei dem die Kinder wichtige Grundlagen für Notfallsituationen lernten: stabile Seitenlage, einfache Verbände, Umgang mit Verbrennungen und die richtige Reanimation.

Guet Nacht :).

Tag 6: Ritterausbildung

Heute Morgen erwartete uns keine gute Nachricht: In der Nacht haben die Werwölfe wieder zugeschlagen. Leider wurde Kurt's Mutter Opfer ihres Angriffs. 

Trotzdem mussten wir stark bleiben. Schon bald besuchte uns ein Ritter, der uns im Kampf gegen die Werwölfe ausbilden wollte. Allerdings hatte er eine Bedingung: Er wollte zuerst nur die Kinder ausbilden – die Leiterinnen und Leiter mussten sich ihre Ausbildung erst verdienen.

Deshalb traten Kinder und Leiter in verschiedenen Herausforderungen gegeneinander an. Dabei sollte sich zeigen, wer einer Ritterausbildung würdig ist. Am Ende konnten sich die Leiter durchsetzen und wurden an einem anderen Ort vom Ritter ausgebildet. Währenddessen blieben die Kinder im Lager zurück. Die ältesten Kinder übernahmen dabei Verantwortung und leiteten die Gruppe mit viel Einsatz.

Am Nachmittag war dann endlich auch die Ausbildung der Kinder an der Reihe. Gemeinsam lernten sie wichtige Fähigkeiten, um sich gegen die Werwölfe verteidigen zu können.

Zum Abschluss des Tages wollten wir den Rittern für ihre Unterstützung danken. Als Überraschung führten wir ihnen ein lustiges Theater vor, das für viele Lacher sorgte.

Mit vielen spannenden Erlebnissen geht ein weiterer Lagertag zu Ende.

Guet Nacht;).

Tag 7: Das Dorf brennt

Am Morgen versuchten die Kinder, einen Brand im Dorf zu verhindern. Im Spiel Minütele sammelten sie Wasser, doch trotz grosser Anstrengung brannten einige Häuser ab.

Am Nachmittag konnten die Kinder in einem Bändelspiel verschiedene Materialien sammeln, um das Dorf wieder instand zu setzen. Da wir genügend Holz gesammelt hatten, bauten wir aus dem restlichen Holz ein fiktives Lagerfeuer.

Am Abend lernten die Kinder, wie man richtig mit Feuer umgeht und wie man in gefährlichen Situationen angemessen reagiert.

Wir wünschen allen eine erholsame Nacht.

Tag 8: Bsuechs Tag

Am Morgen hat die Seherin ihre Kugel verloren. Deshalb mussten alle Kinder schnell aufräumen und im ganzen Haus nach der Kugel suchen. Da am Nachmittag das Treffen der Seherinnen und Seher stattfand, sollte das Haus besonders ordentlich aussehen.

Zum Zmittag trafen verschiedene Seherinnen und Seher ein und nahmen gemeinsam am Treffen teil. Am Nachmittag halfen die Kinder dabei, Geld für eine neue Kugel zu sammeln. Nachdem die neue Kugel eingetroffen war, verabschiedeten sich die anderen Seherinnen und Seher wieder.

Am Abend stärkten wir unseren „spirituellen Geist“ und lernten, wie man bewusst und achtsam lebt.

Wir wünschen allen eine gute und erholsame Nacht.